Veranstaltungen


Ausstellung 

Antisemitismus in der DDR

 

6. - 28. November 2019  

Petrikirche Freiberg

Eröffnung am 6. November 2019  l  19:30 Uhr

Oft wird darüber diskutiert, woher der Rechtsextremismus in den neuen Bundesländern kommt. Erklärungen suchen Politik und Wissenschaft meist in sozialen Kontexten. Außer Acht gelassen wird jedoch häufig ein anderer Aspekt: Auch der Osten Deutschlands war Teil des national- sozialistischen Täterlandes. Somit hatte sich auch die DDR mit diesem Erbe auseinander zu setzen. Der Staat aber erklärte die Bevölkerung zu einem Volk von Antifaschisten. In den Familien oder Gemeinden fand in der Regel keine Auseinandersetzung mit der Vergangenheit statt. So blieb der Bodensatz des Antisemitismus unangetastet. Bis heute hält sich der Mythos, es hätte in der DDR keinen Antisemitismus gegeben.

Die Ausstellung ist vor und nach Veranstaltungen in der Petrikirche zugänglich.

Anmeldungen von Gruppen zur Besichtigung nehmen das Pfarramt Petri-Nikolai (pfarrer@petri-nikolai-freiberg.de, Tel.: 03731/247859) und der

Freiberger Zeitzeugnis e.V. (kontakt@freiberger-zeitzeugnis.de) entgegen.

 

Eintritt frei

 

Filmvorführung "Wir sind Juden aus Breslau"
mit Regisseurgespräch und

Ausstellung "Kinder im Holocaust" im Kino-Foyer

 

10. November 2019  l  10:30 Uhr

Kinopolis, Freiberg

 

Der Film ist ein Kaleidoskop an ergreifenden, sprachlos machenden Einzel- und Familienschicksalen, die der Film klug, mitreißend und zu keiner Sekunde langatmig, miteinander verwebt. Gedreht in Breslau einst und jetzt, an Orten der Emigration mit Szenen auch aus Israel, den USA oder Frankreich, im Wechsel zwischen historischen und aktuellen Aufnahmen, Einzelinterviews, Dialogen mit den Jugendlichen und erstaunlichen Begegnungen, entstand ein Film von aktueller Brisanz, der ein eindringliches Zeichen setzt gegen stärker werdende nationalistische und antisemitische Strömungen in Europa.

Die Regisseure Karin Kaper und Dirk Szuszies führen kurz in den Film ein und stehen danach für Gespräche zur Verfügung.

Eine begleitende Ausstellung im Kino-Foyer, die das Schicksal von Kindern im Holocaust am Beispiel Freibergs dokumentiert, macht auch eine Verbindung zwischen Freiberg und Breslau sichtbar.

 

Eintritt frei

 

Vorstellung für Schülergruppen:

Filmvorführung "Wir sind Juden aus Breslau"
mit Regisseurgespräch und

Ausstellung "Kinder im Holocaust" im Kino-Foyer

 

 

11. November 2019  l  10:00 Uhr

Kinopolis, Freiberg

 

Der Film ist ein Kaleidoskop an ergreifenden, sprachlos machenden Einzel- und Familienschicksalen, die der Film klug, mitreißend und zu keiner Sekunde langatmig, miteinander verwebt. Gedreht in Breslau einst und jetzt, an Orten der Emigration mit Szenen auch aus Israel, den USA oder Frankreich, im Wechsel zwischen historischen und aktuellen Aufnahmen, Einzelinterviews, Dialogen mit den Jugendlichen und erstaunlichen Begegnungen, entstand ein Film von aktueller Brisanz, der ein eindringliches Zeichen setzt gegen stärker werdende nationalistische und antisemitische Strömungen in Europa.

Die Regisseure Karin Kaper und Dirk Szuszies führen kurz in den Film ein und stehen danach für Gespräche zur Verfügung.

Eine begleitende Ausstellung im Kino-Foyer, die das Schicksal von Kindern im Holocaust am Beispiel Freibergs dokumentiert, macht auch eine Verbindung zwischen Freiberg und Breslau sichtbar.

 

Eintritt frei

Wir bitten um Reservierung unter kontakt@freiberger-zeitzeugnis.de

 

 

 

Die nächsten Veranstaltungen sind bereits in Planung.

Mehr dazu in Kürze an dieser Stelle.

Ältere Veranstaltungen sind in unserem Veranstaltungsarchiv zu finden.

 

 

 

Veranstaltungsarchiv


Buchvorstellung: 

Ich bitte Sie, wir sind doch Europäer!

 

17. September 2019  l  19:00 Uhr

Rösterei Momo, Freiberg

 

Lisa Miková ist viel mehr als eine Holocaust-Überlebende, sie ist eine Zeitzeugin des Jahrhunderts, eine Tschechin, eine Europäerin – und vor allem eine überaus faszinierende Persönlichkeit. Dieses Buch ist ein bescheidener Versuch, dieser ungewöhnlichen Frau ein Denkmal zu setzen, die Auschwitz und auch Gefangenschaft und Zwangsarbeit im KZ-Außenlager in Freiberg überlebt hat. Autor Werner Imhof lebt seit 23 Jahren in Tschechien und hat es sich zur Aufgabe gemacht, den unschuldig Verfolgten eine Stimme zu verleihen. Nicht nur, um die Verfolger zu geißeln. Sondern auch und nicht zuletzt, um beeindruckende, berührende und faszinierende Lebensgeschichten in den Blick zu rücken, die früh geendet hätten, wenn die Verfolger triumphiert hätten. 

 

Eintritt frei

 

Buchvorstellung: 

Kroch – Der Name bleibt

 

15. Mai 2019  l  19:00 Uhr

SIZ / Campus-Café, Prüferstraße 2, Freiberg

 

Dr. Michael Düsing im Gespräch mit der Autorin Dr. Monika Zimmermann. 
Das Schicksal der jüdischen Familie Kroch in Leipzig und ihrer Unternehmen ist nicht einzigartig und doch besonders. Das Buch dokumentiert Aufstieg und Vernichtung unter dem NS-Regime, aber auch, dass die rücksichtslose Zerschlagung nach der Nazizeit in der DDR weiterging. Die Unternehmensgeschichte berührt auch die Freiberger Region. 

Monika Zimmermann, eine der Mitautoren, war bis 1990 DDR-Korrespondentin der FAZ, danach Chefredakteurin großer Tageszeitungen im Osten, Regierungssprecherin in Sachsen-Anhalt und  in Sachsen verantw. für Medienpolitik und polit. Strategie. Seit 2014 lebt sie wieder in Berlin. 

Eintritt frei

 

Vernissage zur Ausstellung von Werken Jana Zimmers

anlässlich des Internationalen Holocaust-Gedenktages

 

27. Januar 2019  l  16:00 Uhr

Rösterei Momo, Korngasse 3, Freiberg

 

Anlässlich des internationalen Holocaust-Gedenktages am 27. Januar eröffnen wir eine Ausstellung von Werken der US-amerikanischen Künstlerin Jana Zimmer. In ihren Monotypien und Collagen verarbeitet die Künstlerin die Geschichte ihrer Familie, die eng mit dem Holocaust verbunden ist: ihre Mutter kam als jüdische Zwangsarbeiterin von KZ Auschwitz in das KZ-Außenlager in Freiberg und überlebte, ihre Halbschwester wurde in Ausschwitz ermordet. 

 

Eintritt frei

 

 Zeit – Zeugen – Begegnung

mit Meike Freud-Raber

 

24. Mai 2018  l  19:00 Uhr

Rösterei Momo, Korngasse 3, Freiberg

 

Meike Feud-Raber, die Urenkelin des Freiberger Juden Max Freud, erzählt die Geschichte ihres Urgroßvaters und ihrer Familie. Max Freud, evangelisch-lutherisch, in Freiberg verheiratet, Weinhändler, fünf Kinder, starb am 5. September 1942 im KZ Dachau. Als Grund seiner "Schutzhaft", die mit dem Tod endete, hatte die Gestapo vermerkt: "hat eine arische Frau geküsst". Denn für die Nationalsozialisten galt Max Freud als "Rassejude", seine Ehe als "Rassenschande". Jahrzehnte nach seinem Tod hat sich seine Urenkelin Meike Freud-Raber aus Königswinter bei Bonn auf die Suche nach den auch in ihrer eigenen Familie verdrängten und vergessenen Spuren ihres Urgroßvaters gemacht. In den Veröffentlichungen der Geschichtswerkstatt Freiberg und des Vereins "Freiberger Zeitzeugnis e.V." wurde sie fündig. 

 

 Zeit – Zeugen – Begegnung

mit Myriam Schütze

 

7. Dezember 2017  l  19:00 Uhr

Rösterei Momo, Korngasse Freiberg

 

Die Holocaust-Überlebende Myriam Schütze erzählt aus der Geschichte ihrer Familie aus Freiberg und von ihrer eigenen Geschichte als Kind eines jüdischen Vaters während der Nazi-Diktatur.  

Mit Einführungsvortrag von Dr. Michael Düsing.

 

Eintritt frei

 

 Stadtrundgang

"Auf den Spuren jüdischen Lebens in Freiberg"

 

31. August 2017  l  16:30 Uhr

Treffpunkt: Rösterei Momo, Korngasse Freiberg

 

Ein Rundgang mit Dr. Michael Düsing auf den Spuren jüdischer Familien und jüdischer Geschäfte in der Freiberger Innenstadt und entlang der Stolpersteine, die an die ehemalige jüdische Bewohner erinnern.

 

Unkostenbeitrag: 3€

Für alle Mitglieder des Vereins ist die Teilnahme natürlich kostenfrei

Zeit – Zeugen – Begegnung

mit Steven Bruck

 

18. Mai 2017  l  19:30 Uhr

Rösterei Momo, Korngasse Freiberg

 

Steven Bruck aus London über den Holocaust und das Schicksal seiner Familie aus Freiberg. Mit Einführung zum historischen Hintergrund und Freiberg 1933 - 1945 von Dr. Michael Düsing. 

 

Eintritt frei

 

Veranstaltungen

Filmvorführung "Wir sind Juden aus Breslau"
mit Regisseurgespräch und

Ausstellung "Kinder im Holocaust" im Kino-Foyer

 

10. November 2019  l  10:30 Uhr

Kinopolis, Freiberg

 

Der Film ist ein Kaleidoskop an ergreifenden, sprachlos machenden Einzel- und Familienschicksalen, die der Film klug, mitreißend und zu keiner Sekunde langatmig, miteinander verwebt. Gedreht in Breslau einst und jetzt, an Orten der Emigration mit Szenen auch aus Israel, den USA oder Frankreich, im Wechsel zwischen historischen und aktuellen Aufnahmen, Einzelinterviews, Dialogen mit den Jugendlichen und erstaunlichen Begegnungen, entstand ein Film von aktueller Brisanz, der ein eindringliches Zeichen setzt gegen stärker werdende nationalistische und antisemitische Strömungen in Europa.

Die Regisseure Karin Kaper und Dirk Szuszies führen kurz in den Film ein und stehen danach für Gespräche zur Verfügung.

Eine begleitende Ausstellung im Kino-Foyer, die das Schicksal von Kindern im Holocaust am Beispiel Freibergs dokumentiert, macht auch eine Verbindung zwischen Freiberg und Breslau sichtbar.

 

Eintritt frei