08.10. l Moritz Hochschilds Promotion

08.10.1921    Promotion Moritz Hochschild an Bergakademie

 

 

 

Am 8. Oktober 1921 wurde der aus dem hessischen Biblis stammende Moritz Hochschild (1881 – 1965) an der Bergakademie Freiberg zum Dr.-Ing. promoviert. Seine Dissertationsschrift „Studien über die Kupfererzeugung der Welt“ bewertete der Vorsitzende der Prüfungskommission, Rektor Otto Fritzsche, als eine Arbeit, in der „das Bergmännische, das Hüttenmännische, Geologische und Wirtschaftliche“ gelungen „miteinander verkuppelt“ seien. Erstgutachter Karl Kegel lobte Hochschild als „guten Kenner der wichtigsten Kupfererzeugungsgebiete“, während Friedrich Schumacher dessen „eingehende, vielfach auf persönlichen Erfahrungen beruhende Kenntnis“ hervorhob und in Hochschilds „Darstellung der rapiden Entwicklung des gesamten Kupferbergbaus“ den „wertvollsten Teil der Arbeit“ ausmachte.Text zum Kalenderblatt

 

 

 

 

Veranstaltungen

Ausstellung

VERWOBEN

800 Jahre jüdisches Leben in Freiberg – eine Spurensuche

 

18. Juni bis 14. Juli 2021. |. Eröffnung: 18. Juni 2021, 19 Uhr

Nikolaikirche Freiberg

Eintritt frei 

 

Die Ausstellung im Festjahr »1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland«  zeigt die vielfältigen, dennoch kaum bekannten Facetten jüdischen Lebens in Freiberg vom 13. Jahrhundert bis in die Gegenwart und macht die Leistungen jüdischer Menschen für die Entwicklung dieser für die wettinisch-sächsische Geschichte bedeutsamen Stadt sichtbar. Erstmalig wird die jüdische Geschichte Freibergs erzählt: von der mittelalterlichen Ansiedlung und Vertreibung, vom wirtschaftlichen und soziokulturellem Mitwirken am Aufblühen der Stadt, aber auch über die Jahrhunderte anhaltende Verfolgung sowie von der aktuellen Erinnerungskultur. 

 

Die Ausstellung ist ab 18. Juni 2021 auch virtuell zu sehen.