08.10. l Moritz Hochschilds Promotion

08.10.1921    Promotion Moritz Hochschild an Bergakademie

 

 

 

Am 8. Oktober 1921 wurde der aus dem hessischen Biblis stammende Moritz Hochschild (1881 – 1965) an der Bergakademie Freiberg zum Dr.-Ing. promoviert. Seine Dissertationsschrift „Studien über die Kupfererzeugung der Welt“ bewertete der Vorsitzende der Prüfungskommission, Rektor Otto Fritzsche, als eine Arbeit, in der „das Bergmännische, das Hüttenmännische, Geologische und Wirtschaftliche“ gelungen „miteinander verkuppelt“ seien. Erstgutachter Karl Kegel lobte Hochschild als „guten Kenner der wichtigsten Kupfererzeugungsgebiete“, während Friedrich Schumacher dessen „eingehende, vielfach auf persönlichen Erfahrungen beruhende Kenntnis“ hervorhob und in Hochschilds „Darstellung der rapiden Entwicklung des gesamten Kupferbergbaus“ den „wertvollsten Teil der Arbeit“ ausmachte.Text zum Kalenderblatt

 

 

 

 

Veranstaltungen

Lesung und Diskussion

Nachdenken über Revisionismus, falsche Würdigungen und geschichtliche Wahrheiten

 

27. Januar 2020  l 19:00 Uhr

Rösterei Momo, Freiberg

 

Anlässlich des Internationalen Holocaust-Gedenktages laden wir ein zu einer Lesung des Aufsatzes von Yves Hoffmann "80. Jahrestag des Überfalls auf Polen – das Deutsche Reich beginnt den 2. Weltkrieg" (in: Mitteilungen des Freiberger Altertumsvereins, Heft 114) mit anschließender Diskussion zum Thema Revisionismus, falschen Würdigungen und geschichtlichen Wahrheiten in Freiberg.

 

Eintritt frei

Eine Veranstaltung des Freiberger Zeitzeugnis e.V. mit dem Jungen Netzwerk Freiberg