08.10. l Moritz Hochschilds Promotion

08.10.1921    Promotion Moritz Hochschild an Bergakademie

 

 

 

Am 8. Oktober 1921 wurde der aus dem hessischen Biblis stammende Moritz Hochschild (1881 – 1965) an der Bergakademie Freiberg zum Dr.-Ing. promoviert. Seine Dissertationsschrift „Studien über die Kupfererzeugung der Welt“ bewertete der Vorsitzende der Prüfungskommission, Rektor Otto Fritzsche, als eine Arbeit, in der „das Bergmännische, das Hüttenmännische, Geologische und Wirtschaftliche“ gelungen „miteinander verkuppelt“ seien. Erstgutachter Karl Kegel lobte Hochschild als „guten Kenner der wichtigsten Kupfererzeugungsgebiete“, während Friedrich Schumacher dessen „eingehende, vielfach auf persönlichen Erfahrungen beruhende Kenntnis“ hervorhob und in Hochschilds „Darstellung der rapiden Entwicklung des gesamten Kupferbergbaus“ den „wertvollsten Teil der Arbeit“ ausmachte.Text zum Kalenderblatt

 

 

 

 

Veranstaltungen

Buchvorstellung: 

Kroch – Der Name bleibt

 

15. Mai 2019  l  19:00 Uhr

SIZ / Campus-Café, Prüferstraße 2, Freiberg

 

Dr. Michael Düsing im Gespräch mit der Autorin Dr. Monika Zimmermann. 
Das Schicksal der jüdischen Familie Kroch in Leipzig und ihrer Unternehmen ist nicht einzigartig und doch besonders. Das Buch dokumentiert Aufstieg und Vernichtung unter dem NS-Regime, aber auch, dass die rücksichtslose Zerschlagung nach der Nazizeit in der DDR weiterging. Die Unternehmensgeschichte berührt auch die Freiberger Region. 

Monika Zimmermann, eine der Mitautoren, war bis 1990 DDR-Korrespondentin der FAZ, danach Chefredakteurin großer Tageszeitungen im Osten, Regierungssprecherin in Sachsen-Anhalt und  in Sachsen verantw. für Medienpolitik und polit. Strategie. Seit 2014 lebt sie wieder in Berlin. 

Eintritt frei