08.10. l Moritz Hochschilds Promotion

08.10.1921    Promotion Moritz Hochschild an Bergakademie

 

 

 

Am 8. Oktober 1921 wurde der aus dem hessischen Biblis stammende Moritz Hochschild (1881 – 1965) an der Bergakademie Freiberg zum Dr.-Ing. promoviert. Seine Dissertationsschrift „Studien über die Kupfererzeugung der Welt“ bewertete der Vorsitzende der Prüfungskommission, Rektor Otto Fritzsche, als eine Arbeit, in der „das Bergmännische, das Hüttenmännische, Geologische und Wirtschaftliche“ gelungen „miteinander verkuppelt“ seien. Erstgutachter Karl Kegel lobte Hochschild als „guten Kenner der wichtigsten Kupfererzeugungsgebiete“, während Friedrich Schumacher dessen „eingehende, vielfach auf persönlichen Erfahrungen beruhende Kenntnis“ hervorhob und in Hochschilds „Darstellung der rapiden Entwicklung des gesamten Kupferbergbaus“ den „wertvollsten Teil der Arbeit“ ausmachte.Text zum Kalenderblatt

 

 

 

 

Veranstaltungen

Gedenkfeier zum 75. Jahrestag des Kriegsendes und Ausstellung

"Wenn nicht ein Wunder geschieht, halten wir es nicht aus"  –

Wie jüdische Mädchen des KZ Freiberg Kriegsende und Befreiung erlebten

 

ABGESAGT AUF GRUND DER AKTUELLEN CORONAVIRUS-EPIDEMIE. 

 

Neue Termine für die Ausstellung werden an dieser Stelle bekanntgegeben. 

22. März 2020  l  18:15 Uhr 

Theater Freiberg

Eintritt frei

 

Im Frühjahr 2020 ist es 75 Jahre her, dass Deutschland durch die Truppen der Alliierten vom Faschismus befreit wurde. Aus diesem Anlass laden das Mittelsächsische Theater und der „Freiberger Zeitzeugnis e.V.“ am Sonntag, den 22. März um 18:15 Uhr zu einer Gedenkveranstaltung ins Freiberger Theater ein.

Im Foyer des Freiberger Theaters zeichnet eine von uns erarbeitete Ausstellung die letzten Kriegsmonate in Freiberg und die Befreiung von nationalsozialistischem Rassenwahn und völkischem Vernichtungskrieg aus der Perspektive jener jüdischen Mädchen und Frauen nach, die zur„Zwangsarbeit für den Endsieg“ aus Auschwitz nach Freiberg in ein Außenlager des KZ Flossenbürg verschleppt worden waren. 

Auf die Ausstellungseröffnung um 18:15 Uhr folgen Worte des Gedenkens von Landrat Matthias Damm und Dr. Jörg Skriebeleit, dem Leiter der Gedenkstätte KZ Flossenbürg. Anschließend wird die Oper "Der Konsul" von Gian Carlo Menotti gezeigt. 

 

Die Ausstellung ist kostenfrei bis zum 5. April 2020 zu den Öffnungszeiten des Theaters ab einer Stunde vor Vorstellungsbeginn zu sehen. Ein Besuch der Ausstellung ist auch nach vorheriger Anmeldung unter 03731 358290 möglich.