Zukunft bedarf der Herkunft und der Erinnerung 

 Mit dem Verein „Freiberger Zeitzeugnis e.V.“ bieten wir allen jenen eine Plattform, die helfen wollen, die nach wie vor großen „weißen Flecke“
der Regionalgeschichtsschreibung besonders über die Zeit des Nationalsozialismus, aber auch zum Umgang damit in der Nachkriegsgeschichte der DDR abzutragen. Der Verein gibt denen eine Basis, die gegen Verklärung und Legendenbildung in der örtlichen Geschichtsaufarbeitung sind, weil sie für eine offene, demokratische Zivilgesellschaft eintreten, in der "völkische Überheblichkeit", Verleumdung von Minderheiten, Hass gegen Fremde und Geringschätzung der Würde jedes Menschen keinen Platz haben.

 

Es geht um unsere Gegenwart in Demokratie, Freiheit, Vielfalt und Menschlichkeit. Und es geht um unsere Zukunft, in der die Würde jedes Menschen auch weiterhin unantastbar bleibt, unabhängig von Nationalität, Herkunft, Geschlecht, Religion und Orientierung.

 

Verein


Bewahrung

Regionale Geschichte erforschen

Spuren suchen

Wissen weitergeben

Begegnung

Von Zeitzeugen lernen

Sichtweisen verändern

Haltungen fördern

Projektarbeit

Schüler- und Bürgerprojekte

Vorträge und Stadtrundgänge

Publikationen und Ausstellungen


Aktuelles


September 2021

Ausstellung in der Stadtbibliothek Freiberg

"Wenn nicht ein Wunder geschieht, halten wir es nicht aus": Wie jüdische Mädchen und Frauen des KZ Freiberg Kriegsende und Befreiung 1945 erlebten

Im Frühjahr 2020 war es 75 Jahre her, dass Deutschland durch die Truppen der Alliierten vom Faschismus befreit wurde. Aus diesem Anlass zeigt der Freiberger Zeitzeugnis e.V. in Kooperation mit der Stadtbibliothek Freiberg eine Ausstellung, die die letzten Kriegsmonate in Freiberg und die Befreiung von nationalsozialistischem Rassenwahn und völkischem Vernichtungskrieg aus der Perspektive jener jüdischen Mädchen und Frauen nachzeichnet, die zur„Zwangsarbeit für den Endsieg“ aus Auschwitz nach Freiberg in ein Außenlager des KZ Flossenbürg verschleppt worden waren. 

Die Ausstellung wurde bereits 2020 im der Petrikirche Freiberg gezeigt, konnte damals allerdings auf Grund der Corona-Beschränkungen nur von wenigen Menschen besucht werden. Daher freuen wir uns, dass wir diese Ausstellung nun noch einmal zeigen können.

 

Die Ausstellung ist vom 6. September bis 27. Oktober 2021 in der Stadtbibliothek im Kornhaus Freiberg zu sehen. Die Stadtbibliothek ist für Besichtigungen dienstags, donnerstags und freitags von 10 Uhr bis 18 Uhr sowie samstags von 10 Uhr bis 13 Uhr geöffnet.



Mai 2021

Neue Ausstellung: Verlängert bis 30. September 2021

VERWOBEN: 800 Jahre jüdisches Leben in Freiberg – eine Spurensuche

Die Ausstellung im Festjahr »1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland«  zeigt vom 18. Juni bis zum 14. Juli in der Nikolaikirche Freiberg die vielfältigen, dennoch kaum bekannten Facetten jüdischen Lebens in Freiberg vom 13. Jahrhundert bis in die Gegenwart und macht die Leistungen jüdischer Menschen für die Entwicklung dieser für die wettinisch-sächsische Geschichte bedeutsamen Stadt sichtbar. Erstmalig wird die jüdische Geschichte Freibergs erzählt: von der mittelalterlichen Ansiedlung und Vertreibung, vom wirtschaftlichen und soziokulturellem Mitwirken am Aufblühen der Stadt, aber auch über die Jahrhunderte anhaltende Verfolgung sowie von der aktuellen Erinnerungskultur. 

 

Die Ausstellung ist vom 18. Juni bis 30. September 2021 in der Nikolaikirche Freiberg zu sehen. Die Nikolaikirche ist für Besichtigungen donnerstags bis sonntags von 11 Uhr bis 17 Uhr geöffnet.


Veranstaltungen

Ausstellung

VERWOBEN

800 Jahre jüdisches Leben in Freiberg – eine Spurensuche

 

18. Juni bis 30. September 2021 | Eröffnung: 18. Juni 2021, 19 Uhr

Nikolaikirche Freiberg

Eintritt frei 

 

Die Ausstellung im Festjahr »1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland«  zeigt die vielfältigen, dennoch kaum bekannten Facetten jüdischen Lebens in Freiberg vom 13. Jahrhundert bis in die Gegenwart und macht die Leistungen jüdischer Menschen für die Entwicklung dieser für die wettinisch-sächsische Geschichte bedeutsamen Stadt sichtbar. Erstmalig wird die jüdische Geschichte Freibergs erzählt: von der mittelalterlichen Ansiedlung und Vertreibung, vom wirtschaftlichen und soziokulturellem Mitwirken am Aufblühen der Stadt, aber auch über die Jahrhunderte anhaltende Verfolgung sowie von der aktuellen Erinnerungskultur. 

 

Die Ausstellung ist auch digital zu sehen.