Zukunft bedarf der Herkunft und der Erinnerung 

 Mit dem Verein „Freiberger Zeitzeugnis e.V.“ bieten wir allen jenen eine Plattform, die helfen wollen, die nach wie vor großen „weißen Flecke“
der Regionalgeschichtsschreibung besonders über die Zeit des Nationalsozialismus, aber auch zum Umgang damit in der Nachkriegsgeschichte der DDR abzutragen. Der Verein gibt denen eine Basis, die gegen Verklärung und Legendenbildung in der örtlichen Geschichtsaufarbeitung sind, weil sie für eine offene, demokratische Zivilgesellschaft eintreten, in der "völkische Überheblichkeit", Verleumdung von Minderheiten, Hass gegen Fremde und Geringschätzung der Würde jedes Menschen keinen Platz haben.

 

Es geht um unsere Gegenwart in Demokratie, Freiheit, Vielfalt und Menschlichkeit. Und es geht um unsere Zukunft, in der die Würde jedes Menschen auch weiterhin unantastbar bleibt, unabhängig von Nationalität, Herkunft, Geschlecht, Religion und Orientierung.

 

Verein


Bewahrung

Regionale Geschichte erforschen

Spuren suchen

Wissen weitergeben

Begegnung

Von Zeitzeugen lernen

Sichtweisen verändern

Haltungen fördern

Projektarbeit

Schüler- und Bürgerprojekte

Vorträge und Stadtrundgänge

Publikationen und Ausstellungen


Aktuelles


Mai 2021

Neue Ausstellung

VERWOBEN: 800 Jahre jüdisches Leben in Freiberg – eine Spurensuche

Die Ausstellung im Festjahr »1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland«  zeigt vom 18. Juni bis zum 14. Juli in der Nikolaikirche Freiberg die vielfältigen, dennoch kaum bekannten Facetten jüdischen Lebens in Freiberg vom 13. Jahrhundert bis in die Gegenwart und macht die Leistungen jüdischer Menschen für die Entwicklung dieser für die wettinisch-sächsische Geschichte bedeutsamen Stadt sichtbar. Erstmalig wird die jüdische Geschichte Freibergs erzählt: von der mittelalterlichen Ansiedlung und Vertreibung, vom wirtschaftlichen und soziokulturellem Mitwirken am Aufblühen der Stadt, aber auch über die Jahrhunderte anhaltende Verfolgung sowie von der aktuellen Erinnerungskultur. 

 

Ausstellungseröffnung: Freitag, 18. Juni 2021, 19 Uhr

 

Die Ausstellung wird vom 18. Juni bis 14. Juli 2021 in der Nikolaikirche Freiberg zu sehen sein. Die Nikolaikirche ist für Besichtigungen donnerstags bis sonntags von 11 Uhr bis 17 Uhr geöffnet.



27. Januar 2021

Internationaler Holocaust-Gedenktag

Wir gedenken der Opfern des Nationalsozialismus

Am 27. Januar wird weltweit der Opfer des Holocaust gedacht. Auch in und um Freiberg gab es zahlreiche Menschen, die vom NS-Regime verfolgt, ausgebeutet und ermordet worden sind. Wir erinnern an sie. Hierzu gehören die rund 1000 jüdischen Frauen, die im Freiberger KZ-Außenlager erniedrigt wurden, die Juden der Stadt, deren Existenzgrundlage aus im Rassismus begründeten Hass entzogen wurde, sowie alle Andersdenkenden, die durch das NS-Regime ausgegrenzt, vertrieben und getötet worden sind. Der 27. Januar ist ein Tag der Mahnung, aber auch der Hoffnung, dass solche Schrecken nie wieder Platz finden werden in einer demokratischen Gesellschaft voller Toleranz, Mitgefühl und einem respektvollen Miteinander.


Veranstaltungen

Ausstellung

VERWOBEN

800 Jahre jüdisches Leben in Freiberg – eine Spurensuche

 

18. Juni bis 14. Juli 2021. |. Eröffnung: 18. Juni 2021, 19 Uhr

Nikolaikirche Freiberg

Eintritt frei 

 

Die Ausstellung im Festjahr »1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland«  zeigt die vielfältigen, dennoch kaum bekannten Facetten jüdischen Lebens in Freiberg vom 13. Jahrhundert bis in die Gegenwart und macht die Leistungen jüdischer Menschen für die Entwicklung dieser für die wettinisch-sächsische Geschichte bedeutsamen Stadt sichtbar. Erstmalig wird die jüdische Geschichte Freibergs erzählt: von der mittelalterlichen Ansiedlung und Vertreibung, vom wirtschaftlichen und soziokulturellem Mitwirken am Aufblühen der Stadt, aber auch über die Jahrhunderte anhaltende Verfolgung sowie von der aktuellen Erinnerungskultur. 

 

Die Ausstellung ist ab 18. Juni 2021 auch virtuell zu sehen.